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Grundlagen eines zukünftigen Entwicklungskonzeptes für Augustdorf zugestimmt (ISEK)

Grundlagen eines zukünftigen Entwicklungskonzeptes für Augustdorf zugestimmt (ISEK)
Haushalt - Steuern - Haushaltssicherung - ISEK

Die Gemeinde Augustdorf steht vor permanent wachsenden Herausforderungen an ihre Entwicklung. Für die Bewältigung dieser Aufgaben verfügen sie nur über begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen. Zielgerichtetes Handeln auch unter Einbeziehung privater Akteure ist daher zwingend notwendig.

Der Rat der Gemeinde Augustdorf hat daher in seiner Sitzung am 16.11.2017 einstimmig  dem neu überarbeiteten Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) für die Gemeinde Augustdorf mit Handlungs- und Maßnahmenkonzept, Zeitplan und Kostenübersicht als Handlungsleitfaden für die Stadtentwicklung zugestimmt.

Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) der Gemeinde Augustdorf 

ISEK steht für
I  = Integration
= Stadt
= Entwicklung
= Konzept

Aufbau Entwicklungskonzept
Teil A Rahmenbedingungen
Teil B Städtebauliche Bestandsaufnahme / Analyse
Teil C Handlungs- und Maßnahmenkonzept

Der Bund stellt den Ländern jährlich Bundesmittel zur Förderung städtebaulicher Maßnahmen zur Verfügung die da sind Stadtumbau West und Ost, städtebaulicher Denkmalschutz West und Ost, Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren sowie für kleinere Städte und Gemeinden.

Die Städtebauförderung in NRW konzentriert sich auf Städte und Stadtteile, die mit einem integrierten Handlungskonzept den Problemen und Missständen im jeweiligen städtischen Raum begegnen wollen, die aber auch dazu beitragen, die Potenziale in den Maßnahmengebieten zu stärken.

Abgesehen von den formalen Bedingungen der Städtebauförderung bietet ein ISEK aber auch die Möglichkeit zu einer grundsätzlichen Standortbestimmung und darauf aufbauend neue gemeindliche Entwicklungsziele zu erarbeiten.

Bei der Erstellung des ISEK wurden im wesentlichen fünf Arbeitsschritte genutzt
1. Bestandsanalyse
2. Stärken - Schwächen - Analyse
3. Zielsystem- und Handlungsfelder (Leitbilder)
4. Maßnahmenkonzept / Rahmenplan
5. Durchführungskonzept

Der „ISEK Fahrplan" von der Antragstellung bis zum Abschluss einer geförderten Maßnahme/n erfolgt im Zeitraum 8 - 10 Jahre.
Wird dem ISEK Antrag entsprochen, dann werden Maßnahmen im öffentlichen Raum bis zu 70 % der Kosten gefördert, Anteil Gemeinde 30 %. Maßnahmen bei Privatpersonen 70 % der Kosten gefördert. Eigenanteil 20 % und 10 % Zuschuss von der Gemeinde.

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