Neujahrsgruß 2011 des Vorsitzenden
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger!
Was bringt uns das neue Jahr 2011?
Diese Frage beschäftigt uns zur Jahreswende. Jeder muss sich diese Frage wohl selbst beantworten müssen.
Allerdings einen uns die Hoffnungen und Wünsche für das neue Jahr.
Wir tragen alle die Hoffnung in uns, dass es ein gutes, gesundes, erfolgreiches
und friedliches neues Jahr für jeden Einzelnen, für unsere Familie, unsere
Bekannte und Freunde wird.
Wir vertrauen darauf, dass wir von Schmerz und Leid verschont bleiben.
Wir sind zuversichtlich, dass uns die gestellten Aufgaben im Alltag gelingen
und dass wir alle Herausforderungen des Lebens bestehen können.
Was uns im privaten Bereich gelingen möge, soll auch im gesellschaftlichen
Miteinander,
im persönlichen Engagement für Hilfebedürftige,
im ehrenamtlichen Engagement auf Vereinsebene im Sport, für die Kultur und für die Heimat - und Brauchtumspflege,
im ehrenamtlichen Engagement bei Feuerwehr, Rotes Kreuz, DLRG etc.
im politischen ehrenamtlichen Engagement in unserer Gemeinde,
gelingen.
Im Ringen um ein gedeihliches Miteinander, ist Jede / Jeder zum Mitwirken aufgerufen.
Nicht das Bemängeln führt zum Ziel, sondern das tatkräftige Beseitigen eines Mangels. Dieses Ziel kann man durch persönliches Engagement oder im Zusammenwirken mit Gleichgesinnten in einer Gruppe oder im Verein erreichen.
Viele unserer Bürgerinnen und Bürger haben diesen Weg des Miteinanders gefunden und leisten für die Menschen in unserer Gemeinde einen wertvollen,
unschätzbaren Dienst. Ihnen gelten unsere besondere Anerkennung und unser Dank. Ihre ehrenamtliche Tätigkeit erfasst alle Bevölkerungsgruppen und alle gesellschaftliche, kulturelle, sportliche und soziale Bereiche.
Niemand wird dabei vergessen oder ausgeblendet. Herkunft und Glaube sind nicht der Maßstab von Hilfe, Zuwendung oder Förderung. Jede und Jeder muss uns am Herzen liegen und auf unseren Respekt und unsere Toleranz vertrauen dürfen. Allerdings ist diese persönliche Zuwendung keine Einbahnstraße!
Das aufeinander Zugehen muss in den Köpfen und Herzen als fortwährendes Selbstverständnis verankert sein.
Seit 1963 bin ich Bürger unserer Gemeinde. Im Verlauf der vielen Jahre hat sich in Augustdorf viel verändert - vieles zum Guten.
Am weiteren Veränderungsprozess, dem demografischen Wandel und der nicht ausreichenden finanziellen Ausstattung der Gemeinde Rechnung tragend, wird unsere Freie Wählergemeinschaft Augustdorf e.V. den Wählerauftrag immer im Blick behalten und in den Fokus ihrer politischen Überlegungen und ihres politischen Handelns stellen.
Unser prekärer Gemeindehaushalt wird nicht überraschend schnell genesen.
Wir hegen die Hoffnung, dass dem „Patient Gemeindehaushalt" nicht die Diagnose „chronisch erkrankt" eröffnet werden muss. Wir haben die Zuversicht noch nicht aufgegeben, dass die „große Politik und ihre Macher/innen" uns das genesungsfördernde Medikament verabreicht.
Das Jahr 2011 und Folgejahre zwingen die Verwaltung und die Politik zum Sparen. Das engt den politischen Gestaltungswillen drastisch ein.
Wir alle müssen begreifen, dass momentan großes, soweit es mit finanziellen Belastungen des Gemeindehaushalts im Zusammenhang steht, nicht zu leisten ist.
Notwendigerweise führt auf Dauer auch die Politik der kleinen Schritte zum Ziel.
Den Soldatinnen und Soldaten unseres Garnisonsverbandes Panzerbrigade 21 „Lipperland" wünschen wir viel Soldatenglück beim bevorstehenden Auslands-
Einsatz. Mögen alle unbeschadet an Leib und Seele bleiben. Das ist meine, das
ist unsere große Hoffnung.
Als Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft Augustdorf e.V. wünsche ich
meinen Mitgliedern, allen Bürgerinnen und Bürgern ein gutes, gesundes und friedliches neues Jahr 2011
Ihr
Peter Gröpler
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