"Römertagegelände" wird Freizeitbereich
Konzept für das „Römertagegelände" von CDU und FDP beschlossen.
Der Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt hat auf seiner Sitzung am 21.04.2009
die Verwaltung beauftragt, das Konzept zur Neugestaltung des Geländes ehemals
„Römertagegelände" schrittweise umzusetzen.
1. Es soll der Wanderweg Nr. 11 durch das Gelände führen.
2. Im „Schutzwall" vor dem Waldfriedhof sind drei Buchten für die Aufstellung von
Bänken vorgesehen.
3. Entlang der westlichen Grenze des gemeindeeigenen Grundstückes ist die
Bepflanzung mittels einer blühenden Hecke geplant.
(Für die Entwicklung der Fläche als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme)
4. Im südlichen Bereich, in Richtung des Geländes der GNS, sollen Tische und
Bänke sowie Spielgeräte aufgestellt werden.
In diesem Bereich soll auch die Möglichkeit zum Spielen von Volleyball und
Fußball geschaffen werden.
5. Der zentrale Bereich des Geländes soll für gelegentliche Veranstaltungen zur
Verfügung stehen. Ein Landwirt mäht diese Fläche.
6. Der südliche Bereich zwischen derzeitiger südlicher Grenze des Waldfriedhofes
und des angrenzenden nördlichen Bereich des GNS Geländes dient als
Reservefläche für eine eventuelle Friedhofserweiterung in diesem Bereich.
Das Gesamtkonzept wird schrittweise von der Verwaltung umgesetzt.
Den großen Bedenken der Anwohner in unmittelbarer Umgebung, bezüglich der zu
erwartenden Lärmbelästigung und der Vermüllung des Geländes, will die Verwaltung mit Kontrollen durch die Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes begegnen.
Falls es zu „Problemen" auf dem Gelände kommt, bzw. sie überhand nehmen, müssten einzelne Einrichtungen eventuell wieder beseitigt werden.
Uns erscheint eine Entwicklung des Geländes vor diesem angenommenen, befürchteten Hintergrund sehr fragwürdig.
Zu Recht weist die SPD auf die nicht näher bezifferten jährlichen Unterhaltunskosten hin, die für die Gemeinde nicht tragbar sind und stimmte gegen das Konzept.
Unser Fraktionsvorsitzender Jürgen Czolbe erläuterte die Ablehnung der FWG zur Entwicklung des Geländes: Er hat sich ein vergleichbares Geländes in der Gemeinde Stukenbrock-Senne, welches sehr stark frequentiert wird, angesehen und möchte etwas Vergleichbares auf dem ehemaligen „Römertagegelände" den Augustdorfern nicht zumuten. Deswegen stimmte auch die FWG dem Konzept nicht zu.(PG)
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