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"Grünes Licht" für Kampfdörfer in der SENNE?

Im Kenntnisgabeverfahren wurden die Bürgermeister der Anrainerkommunen des Truppenübungsplatzes SENNE am 18.02.2009 an den geplanten baulichen Veränderungen auf dem Übungsplatz beteiligt. In der Sitzung im großen Sitzungssaal der Bezirksregierung formierte sich Protest gegen das "inakzeptable Prozedere". Die Bürgermeister zeigten sich darüber verärgert, lediglich im Kenntnisgabeverfahren beteiligt zu sein.

Zu recht weisen die Bürgermeister darauf hin, dass das Verfahren bisher nicht zur Vertrauensbildung beiträgt.

Ein vorgelegtes Lärmgutachten teilt in seinen Ausführungen u. a. mit,Zitat:

"Es liegen keinerlei Hinweise auf Flugbewegungen vor", so Gutachter Manfred Weigang von der Kölner Accon GmbH, und weiter "Wir haben eine herzlich leise Situation angetroffen!" Zitat Ende.

Wir Einwohner Augustdorfs können diese Feststellungen, auch ohne eigene gutachterliche Tätigkeit, nicht bestätigen!

In der jüngeren Vergangenheit, auch an Samstagen, haben britische Hubschrauber Flugübungen über dem Standortübungsplatz STAPEL, zu welchem Zweck auch immer, durchgeführt.  

Uns stellt sich die Frage: "Was ist dieses Gutachten wert?"

Ende 2009 soll mit dem Bau einer 49 Kilometer langen Betonstraße und sechs kleineren Gebäudeeinheiten, Kampfdörfern, begonnen werden.

Die Anlagen sollen bis Ende 2012 errichtet sein und dann für Übungen zur Verfügung stehen.

 

    

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