.

"Die Zeit der Freien Wähler ist gekommen!"

Prominente Unterstützung haben die Freien Wähler bei ihrem Frankfurter Treffen von Hans-Olaf Henkel, ehem. BDI Präsident, erhalten.

Der sieht "die Zeit der Freien Wähler gekommen" und warb für "Kompetenz statt Parteibuch". Er machte den Delegierten Mut, sich ihre Vielfalt von den etablierten Parteien nicht zum Vorwurf machen zu lassen. Die Freien Wähler hätten gemeinsame Grundwerte wie die Beschneidung der Allmacht der Parteien. Auch konkrete Programmvorschläge gab es: die Freien Wähler sind für die Direktwahl des Bundespräsidenten und der Ministerpräsidenten. Die Freien Wähler wollen zudem in Deutschland keine anonymen Kandidatenlisten mehr, die den Bürgerinnen und Bürgern von den Parteien vorgeschrieben werden. Und sie wollen Initiativrechte für Gesetze für Kommunen. Der ehemalige BDI Präsident will "den Bürgerinnen und Bürgern wieder etwas zutrauen und sie nicht bevormunden". "Wer am Wasser lebt, weiß selbst am besten, wie hoch der Deich sein muss", so Henkel. "Parteien kungeln Posten aus und bedienen sich frei beim Steuerzahler", wandte sich Henkel gegen "Versorgungsstationen für abgehalfterte Parteipolitiker, für die der Steuerzahler blecht". Henkel nannte die Stiftungen der Parteien als Beispiel. Und: die Freien Wähler wollen "keine unverschämten Polit-Versprechen" mehr. "Wenn die Bundesregierung einen ausgeglichenen Haushalt im Jahr 2009 verspricht, ist das frech". 

Quelle:

TV Sender PHOENIX, Pressekonferenz mit Armin Grein, Bundesvorsitzender Freie Wähler, und Hans-Olaf Henkel am 16.02.2009    

Dieser Artikel wurde bereits 466 mal angesehen.



.