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Entwicklung des Geländes südlich des Birkenweges 21.02.2008

 

Zur Entwicklung des Geländes südlich des Birkenweges gab der Fraktionsvorsitzende

Jürgen Czolbe in der Ratssitzung am 22.02.2008 zum Tagesordnungspunkt 1.11 folgende

Stellungnahme der FWG Fraktion ab:

Kein "Abenteuerspielplatz oder Freizeitgelände" unterhalb des Friehofes!

Kein neues Fass ohne Boden für den Gemeindehaushalt eröffen!

Einen Beschluss mit dem Ziel der Errichtung eines "Abenteuerspielplatzes oder eines

Freizeitgeländes" stimmen wir nicht zu!

Informieren Sie sich über unsere Vorschläge in der vollständigen Stellungnahme.

 

   

TOP 1.11 Ratssitzung 21.02.2008

Entwicklung des  Geländes südlich des Birkenweges

Stellungnahme der FWG Fraktion

 

Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren

 

Wir Freien Wähler können uns nur wundern, mit welcher Gleichgültigkeit und mit welchem Selbstverständnis die CDU Fraktion sich über die Sachzwänge einer Konsolidierung unseres Gemeindehaushaltes hinwegsetzt.

Anstatt sich um ein attraktives Freibad, Abbau der 9 Mio Euro Schulden und Erhalt der Bausubstanz unserer öffentlichen Gebäude zu  kümmern, wird durch ein neues Objekt, "Abenteuerspielplatz für Lippe",oder ein neues Freizeitgelände ein weiteres Fass ohne Boden für unseren Haushalt geöffnet.

Von allen Verantwortlichen muss doch die Frage gestellt werden, ob wir uns das zur Zeit antuen müssen.

Hat nicht die Mehrheit des Rates unter dem Aspekt die Ausgaben zu reduzieren:

- das Freizeitgelände einem Verein zur Bewirtschaftung zu übergeben,

- Immobilien unter Wert veräußert,

- Kinderspielplatz unter Protest hunderter Bürgerinnen und Bürger geschlossen und als Bauplatz verkauft,

- steht nicht noch die Assage des Bürgermeisters im Raum, den Spielplatz Hermann Löns Weg in Kürze zu schließen, nur weil keine Paten gefunden werden (75 Euro Pacht pro Jahr).

Eine abschreckende Politik auf Kosten der Schwächsten in unserer Gesellschaft.

Aber auch die Beteiligung der Vereine an den Kosten für unsere Sporthallen musste laut Bürgermeister und CDU Fraktion unbedingt 2400 Euro sein anstatt der von den Vereinen freiwillig angebotenen 2200 Euro.

Das meine Damen und Herren bei jährlichen Betriebskosten von rund 130 000 Euro.

Wie wollen sie eigentlich den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch den Vereinen, das neue Objekt verkaufen?

Spielplätze gehören in die Wohngebiete, wo sie im Blickfeld der Erziehungsberechtigten sind!

Die Idee einen Abenteuerspielplatz unterhalb des Friehofes zu bauen ist schon abenteuerlich.

Man sollte bei der Entscheidung, jeder für sich, auch an die Folgekosten denken, die Jahrzehnte auf unserem Gemeinde-haushalt zukommen.

Wir Freien Wähler sind für eine unverbindliche Überprüfung der Nutzung des Geländes offen. Es muss ja kein Spielplatz sein. Hier sollten alle nochmals kreativ nachdenkenob nicht andere Nutzungen für die Zukunft kostengünstiger und für das Allgemeinwohl besser wären.

Spontan könnten wir uns vorstellen einen Teil des Geländes als Ausgleichsflächen zur Verfügung zu stellen, wobei eine spätere Nutzung als Waldfriedhof festgeschrieben werden muss.

Aber auch eine Nutzung als Urnenfeld oder Streufeld ist in 20 Jahren nicht auszuschließen.

Im unteren Teil des Geländes könnte ein sogenanntes Brautpaarfeld angelegt werden, wo am Tage der Trauung vom Brautpaar ein Baum gepflanzt wird.

Alles Maßnahmen, die zu vermarkten sind und der Gemeinde finanzielle Vorteile bringen.

Einen Beschluss mit dem Ziel "Abenteuerspielplatz oder Freizeitgelände" werden wir nicht zustimmen!

Eine Überweisung an den zuständigen Ausschuss aber ja.

Jürgen Czolbe

Fraktionsvorsitzender 

    

 

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