Gemeinde bleibt hart
Hallengebühren werden der HSG nicht erlassen
Bürgermeister Dr. Andreas Wulf warnte davor, einen Präzedenzfall zu schaffen - auch wenn es hier lediglich um 750 Euro gehe, eine Summe also, die weder die Gemeinde noch die HSG retten werde. Dies wäre ein völlig falsches Signal an die anderen Vereine. Wulf nahm die Gelegenheit zum Anlass, Vorwürfen entgegenzutreten, die Gemeinde habe nicht genug für die Förderung des Spitzenhandballs getan.
Wie auch in seinem Leserbrief (Seite 69) verwies er auf die hohen Zinsbelastungen wegen des seinerzeitigen Hallenausbaus, die Augustdorf voraussichtlich erst im Jahr 2038 getilgt haben werde.
Unterstützt wurde der Antrag von FWG-Fraktionschef Jürgen Czolbe: "Mit diesem bescheidenen Beitrag könnten wir Hilfe leisten." Gleichzeitig warf er Wulf vor, den gesamten Vorgang verschleppt zu haben, was dieser vehement zurückwies.
Für SPD-Sprecher Heinrich Georg Schneider hatte sich der Antrag erledigt, weil der Betrieb der Gesellschaft in der früheren Form nicht weitergeführt werde. Sein CDU-Pendant Harald Schultze betonte, die Gemeinde habe stets zu den Hauptsponsoren der HSG gehört. Er kündigte an, auf privater Basis einen Beitrag für die Zukunft hochklassigen Handballs in Augustdorf leisten zu wollen.
Quelle: LZ 26.05.2007
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