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Ausdehnung abwarten

Keine Entscheidung zu Nationalpark
Die politischen Gremien Augustdorfs werden erst wieder über die Frage der Errichtung eines Nationalparks in Lippe beraten, wenn dessen Ausdehnung, die so genannte Gebietskulisse, feststeht. Das entschied der Haupt- und Finanzausschuss des Rates, nachdem Bürgermeister Dr. Andreas Wulf über Gespräche zu diesem Thema mit Landrat Friedel Heuwinkel berichtet hatte.

Heuwinkel, ein entschiedener Verfechter der Nationalpark-Idee, strebe einen breiten regionalen Konsens an, sagte Wulf, was auch die Fassung möglichst einheitlicher Beschlüsse durch die betroffenen Gemeinden beinhalte. Der Bürgermeister wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass keine Flächen des bis zum Jahre 2015 reichenden Naturschutzgroßprojektes Senne in einen möglichen Nationalpark aufgenommen werden sollten. Dieses Vorhaben wird bekanntlich vom Naturpark Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald betreut. Auch die militärischen Flächen des Truppenübungsplatzes blieben außen vor. Auf Augustdorfer Gemeindegebiet kämen deshalb wohl nur "ein paar Waldflächen südlich der Dörenschlucht" für den Nationalpark in Betracht, sagte Wulf.

FWG-Fraktionschef Jürgen Czolbe sprach nach diesen Ausführungen von einer "abgespeckten Lösung". Und fügte hinzu: "Eigentlich kann man das nicht Nationalpark nennen."

 

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