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Streit in Augustdorf

Niemand will dieses Zwei-Tonnen-Geschenk

Es ist ein kolossales Geschenk. Und es sorgt auch für kolossalen Ärger!

 

Das kleine Augustdorf (10.000 Einwohner) im Dauer-Zoff. Der Stein des Anstoßes ist ein mächtiger Obelisk aus Java-Sandstein. Unternehmer Bertold Dobbe (63) hatte das zwei Tonnen schwere, fünf Meter hohe Ungetüm im Internet für 4000 Euro ersteigert, wollte es im Garten aufstellen. Er: „Meine Frau war aber strickt dagegen. Da Habe ich den Obelisk der Gemeinde geschenkt.“

Und damit für ordentlich Streit gesorgt. In mehreren Sitzungen wurde um den Standort gerungen, Sicherheitsfragen erörtert. Es gab sogar Unterschriftenaktionen, weil Bürgermeister Dr. Andreas Wulf (38) den Obelisk in einem Kreisverkehr aufstellen wollte. Bedenkenträger befürchten z.B., dass der Stein verrotten und auseinander brechen könnte. deshalb werden jetzt eine teure Innenimprägnierung und ein Gutachten erwogen.

Fazit: Seit März liegt der Obelisk beim Bauhof. Dobbe: „Notfalls schenke ich Ihn dann halt anderen.“

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