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Spielplatz am Lönsweg bleibt

Der Platz Sandstraße muss weichen

Der Spielplatz am Hermann-Löns-Weg bleibt bis auf weiteres erhalten. Das hat der Gemeinderat Augustdorf einstimmig beschlossen. Derjenige an der Sandstraße muss jedoch endgültig weichen, die vier FWG- und die eine FDP-Stimme des Hans Greulich vermochten dies nicht zu verhindern.

Bürgermeister Dr. Andreas Wulf sagte, dank des vorbildlichen Engagements zweier Anwohner des Hermann-Löns-Weges sei die Gemeinde nunmehr bereit, auf die Schließung des Platzes - wogegen 500 Bürger unterschrieben hatten - zu verzichten.
Die beiden Augustdorfer übernehmen eine allumfassende Patenschaft für den Spielplatz und erledigen sämtliche Reinigungs-, Pflege- und Unterhaltungsarbeiten einschließlich der Müllentsorgung. Für die Gemeinde bleiben Kosten in Höhe von bis zu 500 Euro im Jahr für auszutauschendes Verschleißmaterial und für Sicherheitskontrollen. Die beiden Paten erhielten von allen Fraktionen ein großes Lob.

Ohne Wirkung hingegen blieben die gut 400 Unterschriften, die für den Erhalt des Spielplatzes an der Sandstraße gesammelt worden waren. CDU und SPD blieben bei ihrer Meinung, dass die Fläche wie seit Jahren im Bebauungsplan vorgesehen verkauft und bebaut werden soll - schließlich werde ja in der Nachbarschaft ein neuer Spielplatz gebaut. FWG-Fraktionschef Jürgen Czolbe kommentierte dies scharf: "Das ist eine Bankrotterklärung. Das stärkt die Politikverdrossenheit." Löblich sei, dass sich in Sachen Lönsweg die Bürgermeinung gegen die "Willkür des Rates" durchgesetzt habe. Eine Aussage, für die Heinrich-Georg Schneider (SPD) eine Entschuldigung verlangte - die Czolbe allerdings verweigerte. "Warum? Sie können 400 Unterschriften nicht ignorieren. Das ist reine Willkür."

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