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Pressemitteilung zur Resulotion

Aufgrund der von der Landesregierung geplanten finanziellen Kürzungen für die Kindergärten und der Jugendarbeit hatte die FWG-Fraktion zur Ratssitzung am 09.03.2006 eine Resolution vorgelegt und beantragt diese mit Zustimmung des Rates der Landesregierung und den heimischen Abgeordneten zu zusenden.

 

Der Bürgermeister und die CDU – Fraktion waren aber nicht gewillt die Resolution zu unterstützen, weil sie die Haushaltsberatungen des Landtages abwarten wollten. Der Bürgermeister vertrat die Auffassung, dass auch das Land dringend sparen müsse und man deshalb nicht gegen jede Einsparung protestieren sollte. Dass von den Kürzungen die Kindergärten und die so wichtige Jugendarbeit hier im Ort betroffen sind, wurde somit wissentlich in Kauf genommen. Wie verstehen die Damen und Herren der CDU und der Bürgermeister ihren Wählerauftrag? Sie sind doch gewählt worden, um sich für die Belange des Dorfes einzusetzen und nicht, um aus parteipolitischen Gründen den Entscheidung des Landes und des Bundes, auch wenn die Interessen des Ortes andere sind, bloß nicht zu widersprechen. Da stellt man sich auch die Frage, wer bei so geringer Wertschätzung des Nachwuchses unserer Gesellschaft und immer höher steigender Betreuungskosten noch Kinder bekommen soll!

 

Aus Sorge um unsere Kinder, Kindergärten, Eltern und freien Trägern, die finanzielle Kürzungen nicht verkraften können, haben sich die FWG- und SPD-Fraktion dazu entschlossen, die Resolution gemeinsam an die Landesregierung und die Abgeordneten zu senden.

  Beide Fraktionen waren sich einig, dass auch ohne die Beteiligung der CDU hier dringender Handlungsbedarf besteht, und eine rechtzeitig verschickte Resolution besser ist, als die Hände in den Schoß zu legen und abzuwarten was denn im Landtag beschlossen wird.

 

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