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Es bleibt dabei: Nutzung der Hallen kostet Geld

Wulf und GSV bewegen sich aufeinander zu

Augustdorf (da). Das "Friedensangebot" kam zu spät - zumindest für 2007. Bürgermeister Dr. Andreas Wulf und die CDU-Fraktion lehnten es in der Ratssitzung am Donnerstag ab, die anstehenden Entscheidungen zu Sportförderung und Hallennutzungsentgelten aufzuschieben. Ein solcher Vorschlag war vom Gemeindesportverband (GSV) unterbreitet worden, um Zeit für erneute Verhandlungen über einen "Pakt für den Sport" zu gewinnen.

Wulf signalisierte aber seine Bereitschaft, für das Jahr 2008 nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen - wenn denn der GSV ein schlüssiges Alternativkonzept vorlege. Verzichtete man sofort auf die politischen Beschlüsse, werde es wieder zu Diskussionen "im luftleeren Raum" kommen, meinte der Bürgermeister. Gleichzeitig äußerte er - wie schon GSV-Vorsitzender Peter Diemerling in seinem Antrag - großes Interesse, nach den zum Teil persönlichen Auseinandersetzungen der Vergangenheit wieder zur Sachlichkeit zurückzukehren.

Während die SPD-Fraktion alle drei im Sportbereich zu beschließenden Vorlagen ablehnte - Fraktionschef Heinrich Georg Schneider bezeichnete es als "nicht erforderlich, den Sport in diesem Umfang zu regulieren" -, zeigten die Freien Wähler ein differenziertes Abstimmungsverhalten. Sowohl bei den Richtlinien für Ehrungen als auch bei den Zuwendungen an die Sportvereine - so sollen unter anderem die Zuschüsse für die Kinder- und Jugendarbeit schrittweise von 7 (2007) auf 5 Euro (2009) abgesenkt werden - votierte die FWG mit der CDU-Mehrheitsfraktion und der FDP.

 

Dies änderte sich, als es um die Benutzungsentgelte für die vier Sporthallen ging. Diese lehne man zwar nicht grundsätzlich ab, sagte FWG-Fraktionschef Jürgen Czolbe, doch sei es erforderlich, stärker als bisher auf das Machbare bei den Vereinen einzugehen. Und weiter: "Wir kneifen nicht, aber ohne Kompromiss können wir nicht zustimmen."

Für die CDU verteidigte Harald Schultze die Planungen. Die Vereine würde gerade einmal zu 10 Prozent der auf sie entfallenden Unterhaltungskosten herangezogen, meinte er unter anderem, deshalb müsse niemand den Betrieb einstellen. Hinzu komme, dass von Kindern, Jugendlichen und Behinderten

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