Abschied eines Baumes
Abschied eines Baumes
Wie ein Symbol pro Natur stand ich da.
Trotzte jedem Wetter gar und war immer
für Euch da. Erfreute alle Sinne.
Habt abgelesen die Jahreszeiten an mir.
Wechselte mein Laub von Jahr zu Jahr.
Muss nun einem Steingebilde weichen
und werd´ entfernt mit Stumpf und Stiel
aus meinem lieb gewonnenen Domizil.
Nur schwer kann ich begreifen, wie können
Menschen so entscheiden !
Ein Trost bleibt mir, ich darf mich freuen,
darf weiter wachsen am unbestimmten Platz im Ort
und hoffe, Ihr besucht mich dort.
Muss respektieren diesen Entscheidungsträgerwillen.
Der Obelisk im Kreis bald aufgestellt
zum Nutzen der Bürger und Wohl der Gemeinde.
Spender, Bürgermeister, CDU, FDP und Unternehmer
freuen sich, durchgesetzt ist nun das Standortziel.
Störfeuer war´s als sich ein FWG Ratsherr erdreistet,
Unterschriften für einen anderen Standort zu leisten.
Nein, und nochmals nein - Euer Votum zählt nicht - nein.
Der politische Konkurrent sollen fühlen, wer die Macht
und den Einfluss auf sich vereinigt.
Dies ist allerseits bekannt und bedarf nicht der Vertiefung.
Nun wird nach Willen des Bürgermeisters der mündige Bürger
abermals zu Worte kommen.
Vorschläge soll der Bürger machen, der Obelisk soll Furore machen
indem ein Motto ihm gegeben.
Wie schreibt der Bürgermeister so trefflich:
"..., indem wir den Obelisken passend machen."
Schon die Altvorderen sprachen davon:
"Einen alten Baum verpflanzt man nicht!"
Als Inschrift auf dem Obelisk wäre das Sprichwort sinnbildlich !!
Zu End´ ist nun die Geschicht´ vom Baum und Obelisk.
Peter Gröpler
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